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Journal Schulprojekt

Verwurzelung und Vernetzung

Workshop mit dem Schlaun-Gymnasium

Unterirdisch, unsichtbar und unerlässlich. Wurzeln ernähren, vernetzen und stabilisieren. Sie ermöglichen Wachstum und sorgen für ein ausgeglichenes Ökosystem. Was können wir von natürlichen Netzwerken lernen? Inspiriert von den Kunstwerken von Christine & Irene Hohenbüchler wurden in dem Workshop „Verwurzelung und Vernetzung“ Zeichnungen von Wurzelsystemen erarbeitet, ausgeschnitten und schließlich zu einer dreidimensionalen Installation verbunden.

Fragen des Workshops

Impuls

Den Einstieg des Workshops bildete der Blick auf die Wurzelzeichnung der Künstlerinnen Christine und Irene Hohenbüchler. Inspiriert davon wurden Stichworte zum Thema Wurzel gesammelt. Was sind die Eigenschaften von Wurzeln? Warum braucht die Pflanze Wurzeln? Wie bilden sich Netzwerke? So, wie die Zwillinge gemeinschaftlich ihre Zeichnung entwickeln, arbeiteten auch die Schüler:innen abwechselnd an einer eigenen Wurzelstruktur oder einem eigenen Netzwerk. Die fertigen Strukturen wurden ausgeschnitten und zu einem gemeinschaftlichen Netzwerk zusammengefügt.

Christina und Irene Hohenbüchler, Wurzel I (von VI), 2021, 6-teilige Zeichnungsserie, Bleistift und Buntstift auf Papier, je 70 x 100 cm, Courtesy: Künstlerin.

Dokumentation der Schüler:innen

Stimmen der Schüler:innen

„Spannend fand ich das „Baumwurzelsystem“, das wir gemacht haben. Dabei sah man, wie unterschiedlich alles war, obwohl man doch dasselbe gezeichnet hatte.“

„Ich fand es spannend mit jemandem anderes eine Struktur („wurzelartig“) zu gestalten bzw. zu malen. Dabei konnten wir zusammen kreativ denken.“

„Mir hat besonders das mit den Wurzelnetzwerken gefallen, denn wir konnten in Partnerarbeit praktisch arbeiten. Außerdem war es uns freigestellt, welche organischen Strukturen wir wählen und wie wir vorgehen. Das Endergebnis, als wir alle Netzwerke zu einem zusammengelegt haben, sah sehr besonders aus. Des Weiteren fand ich daran spannend, dass wir als Team nicht gleichzeitig gearbeitet haben, sondern versetzt. Dadurch hat man immer das Ergebnis des anderen weitergemacht und nicht alles war stilistisch ähnlich.“

„Ich fand interessant, wie sich aus vielen kleinen Kunstwerken ein ganz großes Kunstwerk ergibt.“

„Es war cool zu sehen, wie sich die einzelnen Wurzelstrukturen der verschiedenen Personen miteinander verbunden haben.“

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