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Journal Schulprojekt

Die Welt in Fetzen

Workshop mit dem Schlaun-Gymnasium

Die Textilindustrie platzt aus allen Nähten. Eine günstige und schnelle Produktion begünstigt wachsenden Konsum zum Leid unseres Planeten und auf dem Rücken billiger Arbeitskräfte. Wie können wir diesem Zustand entgegenwirken? Was machen wir mit Textilien, die wir nicht mehr benötigen? In diesem Workshop wurden Stoffe erkundet und alte Reste zu Kissen zusammengefügt.

Fragen des Workshops

Impuls

Die Arbeit von Eva Kot‘átková besteht aus Textilien, die sich zu einem großen blauen Gebilde zusammenfügen und dabei ein Eigenleben entwickeln. Die Skulptur wirkt einerseits unheimlich, bietet aber in ihrem Inneren einen geschützten Ort zum Verweilen. Auch Textilien bieten uns Schutz und halten uns warm. In unserem Alltag gerät dieser Nutzen häufig in den Hintergrund.

Eva Kot’átková, Machine For Restoring Empathy, 2019, Mixed-Media-Installation, Ausstellungsansicht, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Foto: Hanna Neander.

In diesem Workshop haben die Schüler:innen die Funktion und Bedeutung von Textilien diskutiert und dann selbst zu Nadel und Faden gegriffen. Bereits innerhalb einer Doppelstunde entstanden die verschiedensten Kissen aus alten Stoffresten.

Dokumentation der Schüler:innen   

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